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BAD&CO Braunschmidt, Mönchhof

Wohraumlüftung: Reinigung und Wartung

Während vor allem im Sommer immer wieder vor den „gesundheitsschädlichen“ Klimaanlagen gewarnt wird, hört man kaum von der vergleichsweise neuen Wohnraumlüftung. Dabei sind Lüftungsanlagen ebenso anfällig für Bakterien und Pilze wie Klimaanlagen. Eine regelmäßige Wartung ist daher unumgänglich. Die Wartung der Wohnraumlüftung ist in der Ö-Norm H 6021 und VDI 6022 geregelt. Demnach sollte die Wohnraumlüftung  jährlich gereinigt und gewartet werden.

Wenn die Luft aus der Wohnraumlüftung schlecht riecht oder gesundheitliche Probleme wie zum Beispiel allergische Beschwerden, Kopfschmerzen, Hautausschläge und Augenentzündungen häufiger auftreten ist es höchste Zeit die Wohnraumlüftung zu warten. Reinigung und Wartung der Wohnraumlüftung sollte von einem Experten durchgeführt werden.

 

Reinigung der Wohnraumlüftung

Luftdurchlässe:

Die Außen- und Fortluftdurchlässe werden im Zuge der Wartung auf Fremdkörper, Korrosion, Beschädigung und Verstopfung untersucht. Die Luftdurchlässe der Lüftung sind entweder am Dach oder an der Fassade des Hauses installiert. 

 

Die Filter:

Die Filter reinigen die Außenluft, bevor sie in den Innenraum geleitet wird. Daher sollten sie zumindest jährlich getauscht werden. Schmutz und Pollen bleiben daran hängen und bilden einen guten Nährboden für Mikroorganismen. Werden die Filter nicht regelmäßig getauscht  entstehen Bakterien und Pilze. Diese gelangen mit der Luft in den Wohnraum und wirken sich schädlich auf die Gesundheit aus. Wie oft die Filter getauscht werden sollen, hängt vom Modell ab. Bei manchen Wohnraumlüftungen ist es auch möglich die Filter selbst zu tauschen.  Näheres erfährt man direkt beim Hersteller oder in der Gebrauchsanweisung.

 

Lüftungsleitungen:

Bei der Wartung durch einen Techniker sollte man darauf achten, dass auch die Lüftungsleitungen gereinigt werden. Bei einer zentralen Wohnraumlüftung ist die Wartung eines weit verzweigten Leitungsnetzes daher wesentlich aufwändiger als die Wartung einer dezentralen Wohnraumlüftung. Der Staub legt sich an die Leitungen und verengt sie. Dadurch ist die Lüftungsanlage weniger effizient. Auch die Lufthygiene leidet darunter, da sich im Staub Hausstaubmilben aufgrund des warmen Klimas in der Lüftung  gut vermehren können. Staubablagerung kann durch regelmäßige Wartung der Filter vermieden werden. Brandgefahr besteht vor allem bei stark verschmutzten oder verstopften Leitungen.

 

Kondensatablauf:

Der Kondensatablauf sollte auf Schimmel überprüft werden. Außerdem muss das Wasser ungehindert abfließen.

 

Lüftungsauslässe:

Lüftungsauslässe müssen regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden, da hier die frische Luft in den Innenraum strömt. Dadurch ergeben sich Bedingungen, die Schimmel begünstigen.

 

Wärmetauscher:

In Wohnraumlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung ist ein Wärmetauscher eingebaut. Dieser nutzt die warme Abluft, um im Winter die Außenluft zu erwärmen. Wenn der Wärmetauscher stark verschmutzt, steigt die Brandgefahr.

 

Da die Wartung der Wohnraumlüftung von vielen Faktoren, wie zum Beispiel Modell, Art der Lüftung (zentral oder dezentral) und Standort (Luftqualität) abhängt, sollte man bereits bei der Entscheidung für eine bestimmte Lüftung den Wartungsaufwand mitbedenken. Reinigung und Wartung sind ein wichtiges Thema bei jeder guten Beratung. 

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