So wirst du Schimmel im Bad wieder los

Wie entsteht Schimmel?Als ungebetener Gast in Badezimmer und Wohnraum, macht sich Schimmel in vielen Häusern und Wohnungen breit. Wenn die ersten Schimmelflecken auftauchen heißt es handeln, um Schäden an Fugen, Fliesen und Wänden zu verhindern. In diesem Blog erfährst du, warum Schimmel entsteht und wie du ihn bekämpfen kannst.


Wie entsteht Schimmel?

Es gibt über 100 000 Schimmelarten, manche davon sind nützlich, wie zum Beispiel der Edelschimmel auf Käse, die Meisten sind jedoch schädlich. Schimmel vermehrt sich mittels Sporen über die Luft. Findet der Schimmel gute Lebensbedingungen vor, dann setzt er sich fest und beginnt zu wachsen. Der schwarze Schimmel bildet sich häufig im Bad. Werden die Schimmelsporen eingeatmet können sie gesundheitliche Probleme hervorrufen. Schimmel gilt als Ursache verschiedener gesundheitlicher Probleme: tränende Augen, Müdigkeit, Asthma und Infektionen der Atemwege.

Ursachen von Schimmel:

  • Hohe Feuchtigkeit: Baden, Duschen, aber auch Atmen sind Feuchtigkeitsquellen, die die Bildung von Schimmel begünstigen. Auch Menschen geben Wasserdampf ab. Eine Familie mit 4 Personen gibt täglich ungefähr 10 Liter Wasser als Wasserdampf an die Umgebung ab. Das entspricht einer gefüllten Badewanne pro Woche.
  • Falsches Heizen: Werden Heizkörper durch Möbel verstellt, wird die Wärmeabgabe behindert.
  • Temperaturunterschiede zwischen Bauteilen führen zu Wärmebrücken und somit zu Taupunkten, an denen sich in der Luft enthaltener Wasserdampf als Kondenswasser niederschlägt.
  • Bauliche Gegebenheiten wie zum Beispiel Erker begünstigen Schimmel.
  • Baurestfeuchte entsteht, wenn man den Rohbau nicht über den Winter austrocknen lässt.
  • Schimmel kann auf einen Wasserschaden und undichte Wasserleitungen hinweisen.
  • Auch Bau- und Sanierungsmängel können ein Grund für Schimmel sein.

Schimmel vorbeugen

Mit diesen einfachen Tipps verbesserst du dein Raumklima und vermeidest Schimmel:

  • Die Bildung von Schimmel wird vor allem durch eine hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt. Besonders im Winter sollte man darauf achten, dem Schimmel durch regelmäßiges Lüften vorzubeugen.
  • Regelmäßiges Stoß- und Querlüften verhindert, dass die Luftfeuchtigkeit zu stark ansteigt. Fenster sollten außerdem nicht gekippt sondern ganz geöffnet werden, damit die Luft zirkulieren kann.
  • Feuchtigkeitsverteilung ist zu vermeiden, indem Türen zu kälteren und feuchteren Räumen, wie zum Beispiel der Kellertüre, geschlossen bleiben.
  • Feuchtigkeitsverteilung ist zu vermeiden, indem Türen zu kälteren und feuchteren Räumen, wie zum Beispiel der Kellertüre, geschlossen bleiben.
  • Auf Luftbefeuchter an den Heizkörpern oder elektrische Luftbefeuchter sollte verzichtet werden.
  • Nasse Wäsche besser nicht in der Wohnung trocknen, um hohe Luftfeuchtigkeit zu vermeiden.

Schimmel bekämpfen

Schimmel ist mit dem freien Auge gut zu erkennen. Sobald man die ersten kleinen Flecken entdeckt, besteht Handlungsbedarf. Denn Schimmel breitet sich schnell aus und dringt in das befallene Material ein. Hat der Schimmel nur eine kleine Fläche befallen, kann man ihn gut selbst entfernen. Dafür eignen sich auch Hausmittel die in jeder Apotheke zu kaufen sind. Schimmeln größere Flächen und werden bauliche Schäden vermutet, sollte ein Fachmann zu Rate gezogen werden. Bei der Schimmelentfernung gibt es einiges zu beachten, vor allem wenn stärkere Mittel eingesetzt werden. Man sollte Schutzkleidung, Atemschutz, Handschuhe und Schutzbrille tragen.


  • Essig ist säurehaltig und antibakteriell und kann zur Entfernung von Schimmel auf Metall und Keramik verwendet werden. Auf kalkhaltigem Untergrund, kann er Schimmel jedoch begünstigen.
  • Schimmelflecken können auch mit Weingeist, das ist 70 bis 80 prozentiger Ethylalkohol, abgetupft werden. Zuvor die Fenster weit öffnen und Schutzkleidung (zum Beispiel Gummihandschuhe, Mundschutz, etc.) anziehen. Ein Tuch oder einen Schwamm mit dem Weingeist tränken und den Schimmel abwischen. Nach dreimaliger Anwendung – im Abstand von einer halben Stunde –die Stelle mit Brennspiritus abreiben. Die benutzten Tücher gleich nach der Schimmelentfernung in einem verschlossenen Beutel entsorgen. Während der Schimmelentfernung nicht rauchen, da aufgrund der Alkoholdämpfe bei offenen Feuerstellen Explosionsgefahr besteht.
  • Bei der Entfernung von Schimmel mit Wasserstoffperoxid sollte unbedingt Schutzkleidung (Mundschutz, Gummihandschuhe, etc.) getragen werden. Küchenpapier oder Tuch mit Wasserstoffperoxid befeuchten und auf die mit Schimmel befallene Stelle drücken. Das Wasserstoffperoxid einige Minuten einwirken lassen und den Vorgang wiederholen. Die Reste des Pilzbefalls können danach mit einem Tuch oder einer Bürste abgewischt werden. Die Tücher gleich in einem geschlossenen Beutel entsorgen. Wasserstoffperoxid wirkt desinfizierend und ist im Gegensatz zu Alkohol nicht brennbar. Die dunklen Stellen, die Schimmel hinterlassen kann, werden außerdem gebleicht. Die Schimmelentfernung sollte bei offenem Fenster durchgeführt werden.
  • Bei der Entfernung von Schimmel mit Wasserstoffperoxid sollte unbedingt Schutzkleidung (Mundschutz, Gummihandschuhe, etc.) getragen werden. Küchenpapier oder Tuch mit Wasserstoffperoxid befeuchten und auf die mit Schimmel befallene Stelle drücken. Das Wasserstoffperoxid einige Minuten einwirken lassen und den Vorgang wiederholen. Die Reste des Pilzbefalls können danach mit einem Tuch oder einer Bürste abgewischt werden. Die Tücher gleich in einem geschlossenen Beutel entsorgen. Wasserstoffperoxid wirkt desinfizierend und ist im Gegensatz zu Alkohol nicht brennbar. Die dunklen Stellen, die Schimmel hinterlassen kann, werden außerdem gebleicht. Die Schimmelentfernung sollte bei offenem Fenster durchgeführt werden.
  • Fachmann: Großflächiger Schimmelbefall, etwa ab einem halben Quadratmeter, kann nur mit Hilfe eines Fachmanns komplett entfernt werden. Dieser führt neben der oberflächlichen Entfernung, eine chemische Behandlung durch. In manchen Fällen muss auch die Bausubstanz erneuert werden.