Photovoltaik leicht erklärt

Photovoltaik beschreibt die Umwandlung von Lichtenergie in Elektrizität. Der Begriff leitet sich aus dem griechischen Wort für „Licht“ (Photos) sowie aus der Einheit für die elektrische Spannung, dem Volt ab. Ganz pragmatisch bedeutet Photovoltaik Stromgewinnung aus Sonnenlicht.


Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Um die Technik der Photovoltaik nutzen zu können, benötigen Sie eine Photovoltaikanlage. Solarmodule sind das Herzstück der Photovoltaikanlage.

Die Photovoltaikmodule [1] erzeugen aus Licht elektrische Energie (Gleichstrom). Die Stromnetze benötigen aber Wechselstrom (230V). Ein Wechselrichter [2] wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um. Die Energie Ihrer Photovoltaikanlage wird direkt in den Sicherungskasten [3] geleitet und in erster Linie von Ihren Elektroverbrauchern [4] genutzt (z.B. Kühlschrank, Beleuchtung etc.).

Was können Sie mit dem gewonnenen Strom machen?

Sie können den gewonnenen Strom auf zwei Arten nutzen:

  • Man speist ihn in das öffentliche Stromnetz ein - eingespeister Strom wird nach den aktuellen Tarifen vom jeweiligen E-Werk rückverrechnet [5].
  • Sie nutzen den Strom selbst - das erspart Ihnen Stromkosten.

Wie groß soll eine Anlage für einen 4-Personenhaushalt sein?

Die klassische 4-köpfige Familie benötigt etwa 4500-5000 kWh (Kilowattstunde) elektrische Energie pro Jahr (Aufschluss gibt Ihre Jahresabrechnung). Dafür benötigen Sie je nach Modultyp zwischen 30-50m² Anlagenfläche mit etwa 5000 Wp (Watt Peak) Modulleistung. Als einfache Regel gilt: pro 1000 Wp Modulleistung erwirtschaften Sie 900-1000 kWh.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage in Österreich?

Überall in Österreich ist die Sonneneinstrahlung so hoch, dass sich eine Errichtung einer Photovoltaikanlage lohnt. Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Ihr Dach eine südliche Ausrichtung und eine Neigung von 30 - 40 Grad hat.

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