Ambient Intelligence: Das intelligente Badezimmer

Eine gute Nachricht für Langschläfer: Forscher der Universität Saarbrücken testeten den ersten Prototypen des intelligenten Bades! Das Grundkonzept bestand darin, ein Bad zu entwickeln, in dem die Technik mehr und mehr in den Hintergrund tritt und sich automatisch an die Bedürfnisse des Nutzers anpasst.


Im intelligenten Badezimmer verschmelzen modernste Technologien und benutzerdefinierte Inhalte - diesen Trend nennt man auch „Ambient Intelligence“ oder "Internet der Dinge". Der typische "Personal Computer" wird mehr und mehr in die Umgebung des Nutzers integriert. So soll er den Menschen bei seinen Tätigkeiten unterstützen, ohne dabei zu stören bzw. aufzufallen.

Wie kann man sich dieses intelligente Bad vorstellen?

Hier ein Szenario: Man wacht morgens auf und betritt das intelligente Bad. Durch Sensoren erkennt der Raum, dass Licht benötigt wird - ohne einen Schalter betätigen zu müssen werden bestimmte Teile des Bades beleuchtet. Ein Blick in den Spiegel über dem Waschtisch genügt, um das Badezimmer erkennen zu lassen, welche Person sich im Raum befindet. Individuelle und zuvor definierte Inhalte werden auf den im Spiegel integrierten Bildschirm projeziert, wie zum Beispiel Wetterinformationen oder News.

Ein Schritt in Richtung Dusche lässt das Licht am Waschtisch wieder erlöschen - stimmungsvolle Musik ertönt. Das Badezimmer weiß, welche Musik der Nutzer wünscht und wie die Helligkeit des Lichtes zu regulieren ist. In der gläsernen Duschkabine befindet sich eine Videoleinwand welche weitere Interaktionen erlaubt. Mit der Frage: "Computer, was gibt es Neues?" werden zusätzliche Inhalte auf die Leinwand projeziert; integrierte Boxen in der Duschkabine liefern den optimalen Sound.

Ein intelligentes Badezimmer, das sich an die Lebenswelt des Nutzers anpasst - Laut Uni Saarbrücken bereits in wenigen Jahren Realität.